Verantwortungsvolles und Nachhaltiges Reisen

Der Klimawandel ist in unserer Gesellschaft so präsent wie noch nie zuvor, in fast jeder Branche wird die Frage nach der Nachhaltigkeit von Unternehmensaktivitäten gestellt. Kann man da überhaupt noch ohne schlechtes Gewissen verreisen? Wir sagen ganz klar: ja! Nachhaltiges Reisen ist die Devise.

Als Reiseveranstalter versuchen wir, unseren ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. Unsere Schwerpunkte liegen auf dem verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen, der Müllvermeidung, dem Schutz von Menschen und Natur vor Ort und der Schaffung einer möglichst großen Wertschöpfung direkt in den Zielgebieten. So geht Nachhaltiges Reisen. Realisiert werden diese Vorsätze unter anderem durch die Kooperation mit diversen Eco-Resorts. Dort wird besonders viel Wert auf einen sparenden Umgang mit Ressourcen, die Verwendung von natürlichen Materialien, Müllvermeidung und Recycling, sowie auf den Verbleib der Einnahmen in der Region gelegt. Ganz nach dem Motto „Fertigt alles einheimisch an oder kauft alles einheimisch ein!“ wird die lokale Gemeinde in viele Aufgaben eines Resorts integriert. Denn Nachhaltigkeit beinhaltet weit mehr als nur Klimaschutz – es geht um das Zusammenspiel von Ökologie, Ökonomie und Sozialem.

In vielen Zielregionen leben die Menschen vom Tourismus und ihre Entwicklung hängt maßgeblich mit den Einnahmen aus der Tourismusbranche zusammen. Außerdem hat Reisen eine große Bedeutung für das friedliche Miteinander der Menschen, frei von Vorurteilen aufgrund von Herkunft oder Kultur. Eine bedeutungsvolle Aufgabe in Zeiten, wo die Nachrichten fast täglich von gewaltsamen Auseinandersetzungen verschiedener Völkergruppen berichten.

Aufgrund von Flugscham und Fridays for Future mit dem Reisen aufzuhören, wäre eine dramatische Entwicklung mit verheerenden Folgen. Stattdessen müssen wir als Gesellschaft lernen, unsere Erde verantwortungsvoll zu bereisen, um sie nicht ihrer Schönheit zu berauben. Nachhaltiges Reisen ist für Reisefieber daher eine Herzensangelegenheit.

Lampi Foundation

Das Wa Ale Resort im Mergui Archipel (Myanmar) spendet jährlich 20% seines Netto-Profits, sowie 2% seiner Einnahmen über Zimmerbuchungen an die Lampi Foundation. Diese wurde gegründet, um Sozialhilfe und Naturschutzprojekte in und um den Lampi Marine Nationalpark zu finanzieren. Gemeinsam mit der Wildlife Conservation Society und dem Ministry of Environmental Conservation and Forestry of the Union of Myanmar wurde eine Aufzuchtstation für Meeresschildkröten errichtet. Auch die medizinische und schulische Weiterbildung der Dörfer Salet Galet und May Kyone Galet wird von der Lampi Foundation unterstützt, außerdem versorgen sie die Dorfbewohner mit Medikamenten, Ausrüstung und Vorräten.

Lampi Foundation

The Sarojin Khao Lak Community Fund

The Sarojin Khao Lak (Thailand) gründete im Dezember 2004 einen Community Fund, wobei 100% der Einnahmen des Funds in die Unterstützung von lokalen Projekten fließen. Von medizinischer Unterstützung über Weisenhäuser und Schulen bis hin zum Straßenbau und der Wiederbepflanzung der Landschaft werden zahlreiche Aufgabengebiete abgedeckt. Gäste des Sarojin haben kostenlos die Möglichkeit, die Baan Than Namchai Orphanage (http://www.bnc.or.th/) und das The Camillian Social Centre Takuapa (http://www.camilliantakuapa.org/) vor Ort zu besuchen, um mehr über die Projekte zu erfahren.

The Sarojin Khao Lak Community Fund

Song Saa Foundation

Die Song Saa Foundation wurde 2013 gegründet und unterstützt seitdem diverse Projekte, die das Wohlbefinden der Gemeinden und der natürlichen Umgebung des Koh Rong-Archipels und darüber hinaus verbessern. Sie finanziert unter anderem das Song Saa Marine Reserve, das erste private Meeresreservat Kambodschas. Außerdem wurde im Dorf Prek Svay ein benutzerfreundliches Zentrum für Abfallentsorgung eingerichtet. In den nächsten Jahren soll das Song Saa Reserve aufgebaut werden, ein 200 Hektar großes Ökotourismus-Projekt mit Hotels, Villen, Naturschutzinitiativen und Ausbildungsstätten für das Gastgewerbe – allesamt betrieben mit erneuerbaren Energien.

Song Saa Foundation

Soufrière Foundation

Der Besitzer des Jade Mountain Resort St. Lucia, Nick Troubetzkoy, gehört zu den Gründern der Soufrière Foundation. Deren Ziel ist die Förderung der wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Entwicklung in einer Weise, die auf die Bedürfnisse und Bestrebungen der Gemeinschaft eingeht und gleichzeitig die natürlichen und kulturellen Vermögenswerte bewahrt und fördert. Aktuelle Projekte schaffen neue Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung, stellen grundlegende Infrastruktur für arme Gemeinden zur Verfügung, ermöglichen einen nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen vor Ort und steigern die Produktivität der Einheimischen durch geeignete Weiterbildungsmaßnahmen.

Soufrière Foundation