Bhutan – Land der Berge (Dagala Trek & Festival)

16-tägige wunderschöne Kultur- und Wanderreise mit 5-tägigem Dagala Trek (Thousend lake trek – Kategorie: leichtes bis mittelschweres Trekking), dem Besuch des Tshechus im Haa Tal und dem farbenprächtigen Thimphu Festival (Oktober Termin) bzw. des Dechenphu Tshechu (Nov. Termin)

Reisetermine:

04.10. – 19.10.2019 (Thimphu Festival)

01.11. – 16.11.2019 (Dechenphu Tshechu)

Diese exklusive und außergewöhnliche Wander- und Kulturreise richtet sich vor allem an Naturliebhaber und führt ins kleine bezaubernde Land Bhutan am Fuße des Himalaya, in die wunderschönen Täler von Paro, Haa und Punakha. Hier unternehmen Sie herrliche Wanderungen zu ursprünglichen Dörfern und Orten voll Spiritualität und begegnen dabei den dortigen Bewohnern und lernen ihre Lebensweise kennen. Sie übernachten im Haa-Tal in einer Heritage Lodge inmitten eines kleinen Bauerndorfes und ansonsten in komfortablen Hotels oder Resorts. Die Hauptstadt Thimphu hat auch Einiges zu bieten, von den bunten Geschäften bis hin zur riesigen Buddha Statue hoch über der Stadt. Auf den farbenfrohen Festivals können Sie eintauchen in eine sagenumwobene Welt aus Dämonen und Geschichten von Heiligen und Buddhas.

Ein weiteres Highlight der Reise ist der 5-tägige Dagala Trek, der entlang eines Höhenrückens, genannt Dagala Ranch, von Geynikha nach Thimphu führt. Tiefblaue Bergseen, Camps von Yakhirten mit ihren Yaks die auf den Berghängen grasen, außergewöhnliche Flora und Fauna und herrliche Ausblicke auf die umliegenden Täler und Berge erwarten Sie auf diesem besonderen Trek. Die unaufdringliche Freundlichkeit der Bewohner wird Sie bezaubern und Ihre Reise zu einem ganz besonderen Erlebnis machen.

REISE-HIGHLIGHTS

  • Thimphu oder Dechenphu Tshechu erleben (religiose Feste)
  • Kombination aus Wander- und Naturreise
  • Übernachtung in einer Heritage Lodge
  • Wunderschöne Hochgebirgslandschaft
  • 5-tägiger Dagala Trek

ab 3309,-€ pro Person im DZ

(bei einer Gruppengröße von 7-10 Personen)

Reiseverlauf

01. Tag: Einlass ins Reich des Donnerdrachens

Erwartungsvoll besteigen wir die Maschine nach Paro, die uns zu Füßen des mächtigen Himalaya Gebirges bringt. Nach einem spektakulären Landeanflug atmen wir zum ersten Mal die frische Bergluft ein und alle Last der Anreise fällt von uns ab. Ein freundlich lächelnder Guide erwartet uns am Ausgang des Flughafens und unser netter Fahrer verstaut emsig das Gepäck. Endlich angekommen und nun kann es los gehen! Wir fahren kurz zum Hotel um uns etwas frisch zu machen und dann geht es auch schon zu den ersten Besichtigungen, wie etwas dem mächtigen Paro Dzong und dem kleinen Kichu Lhakhang, wo wir erste Einblicke in die Religion und Architektur des Landes erhalten.

Übernachtung in Paro.

02. Tag: Ins ursprüngliche Haa-Tal

Gleich am Morgen fahren wir die 35 km lange und vor allem kurvenreiche Straße hinauf zum Chele La – der mit 3988 m (so steht es zumindest auf dem Schild) als höchster befahrbarer Pass Bhutans gilt. Nicht nur die Höhe raubt einem den Atem: Bei klarem Wetter reicht die Sicht bis zu den schneebedeckten Gipfeln des Jhomolhari Massivs, das zu den höchsten Bergen Bhutans zählt. Vom Pass geht es dann hinunter ins Haa-Tal, das 2700 m über dem Meeresspiegel liegt. Um die Fahrzeit abzukürzen und sich schon mal im Wandern zu üben, geht es auf dem „Haa Valley View Trail“ in ca. einer Stunde zum Städtchen Haa hinab. Das Haa-Tal war für Touristen bis 2002 unzugänglich und auch heute sind es nur wenige, die hierher kommen, was die Ursprünglichkeit des Ortes und dessen Bewohner bewahrt. In Haa werden hauptsächlich Buchweizen und Gerste angebaut, aus denen lokale Spezialitäten wie Hontoe (gefüllte Teigtaschen aus Buchweizen) zubereitet werden. Von der Lodge aus geht es dann erstmal gemütlich entlang des Flusses Haa Chhu und vorbei an Bauernhäusern zum Dorf Yangthang. In etwa 1,5 Stunden erreichen wir die kleine Häuseransammlung, in der die Uhren noch etwas langsamer ticken. Wir schlendern etwas durch den Ort und beobachten das dörfliche Leben. Kinder und Kühe blicken uns neugierig nach und wir fühlen uns wie in einer anderen Welt.

Übernachtung in Haa.

03. Tag: „Mythic Valley of the Guardian Spirit“

Vor dem Karpo Lhakhang findet wie jedes Jahr das jährliche Tshechu Festival statt und prächtig gekleidete Tänzer wirbeln bereits auf dem Vorplatz herum. Wir mischen uns unter die Zuschauern und lassen uns von der fröhlichen Stimmung anstecken (Oktoberreise).

Nach soviel Trubel geht es wieder in die Einsamkeit. Hinter dem „Schwarzen Kloster“ führt ein schöner Weg in ca. 1 ½ Std. hinauf zu einem kleinen Felsenkloster und von dort aus noch ca. 10 Min. zu einer kleinen Stupa. Hier zweigt der Weg dann ab und führt wieder hinunter ins Tal zu einem malerischen Dorf und entlang des Flusses geht es dann zurück ins kleine Städtchen Haa, in dem die Zeit etwas stehengeblieben scheint.

Übernachtung in Haa.

04. Tag: Hauptstadt im Wandel

Heute geht es entlang des Tales in Richtung Chusum, wo sich ein ehemaliger Gefängnis-Dzong (Dobji Dzong) befindet, zu dem wir noch eine kurze Wanderung unternehmen, um uns zwischendurch wieder die Füße zu vertreten. Hier wurden früher Schwerverbrecher untergebracht und man bekommt noch einen Eindruck, wie das wohl gewesen sein muss. Nebenan befindet sich heute ein kleines Kloster.

An der belebten Kreuzung in Chusom nehmen wir die Straße nach Thimphu und durch wild zerklüftete Schluchten erreichen wir dann in ca. 1 Std. die Hauptstadt des Landes. Thimphu liegt in einem Talkessel der von hohen Bergen eingerahmt ist und eine 51 m hohe Buddha Statue thront auf einem Hang über der Stadt, zu der wir noch hochfahren werden. Unser Guide zeigt uns dann am Nachmittag noch einige der interessantesten Sehenswürdigkeiten Thimphus, wie u.a. der Platz am Memorialchorten, wo sich ständig Pilger aufhalten, die ins Gebet versunken die Stupa umrunden.

Übernachtung in Thimphu.

05. Tag: Zu Füßen des Buddha

Bei der Oktoberreise erwartet uns heute ein weiteres Highlight, wir besuchen nämlich das farbenprächtige Tshechu, das beim Trashi Chhoe Dzong stattfindet, zu dem bereits von überall her prächtig gekleidete Menschen herbei strömen. Das jährliche Tshechu ist ein Anlass, seine schönsten Kiras und Ghos zu zeigen und damit alle Blicke auf sich zu ziehen und sich mit der Familie zu treffen. Es ist ein Gemisch aus religiösen und folkloristischen Darbietungen und Geschichten von Dämonen und Göttern. Am Nachmittag entfliehen wir dem Trubel und ein Abstecher in ein malerisches Seitental zu den Kloestern Tango und Cheri ist eine willkommene Abwechslung. Am späten Nachmittag bummeln wir noch auf eigene Faust durch die Stadt und lassen uns von der Festtagsstimmung mitreißen.

Übernachtung in Thimphu.

06. Tag: Dem Himalaya so nah

Wahrend wir die malerische Landschaft an uns vorbeiziehen lassen, bringt uns unser Fahrer heute hinauf zum Dochu La. Die Passhöhe ist geschmückt von 108 Chorten, die zu einem Rundgang einladen und bei einer Tasse Tee genießen wir die Aussicht auf die schneebedeckten Gipfel der Himalayariesen an der Grenze zu Tibet. Serpentinen bringen uns dann hinunter ins Tal von Wangdue Phodrang, wo wir nach der langen Fahrt eine einfache ca. 1 ½ stündige Wanderung zum kleinen Chimi Lhakhang willkommen heißen. Der Lhakhang ist dem heiligen Narren „Drukpa Kinley“ gewidmet und die Geschichten dazu erfahren wir von unserem Reiseleiter auf dem Weg zum Kloster. Anschließend geht es noch hinauf zu einem kleinen Nonnenkloster, das sich entlang des Bergrückens zieht und das uns einen wunderschönen Blick ermöglicht.

Übernachtung in Punakha.

07. Tag: Das mediterane Punakha Tal

Heute erkunden wir das Punakha Tal, das zu den wärmsten Tälern Bhutans gehört, da es nur auf 1.400 m Meereshöhe liegt. Ein kurzes Stück führt uns die Straße tiefer in das Tal und wir beginnen unsere Wanderung hinauf zu einem kleinen Bergdorf genannt Chorten Nebu. Der Blick vom Dorfplatz mit seinem großen Baum und dem angrenzenden Kloster, das eine riesige Statue von Maitreya (Buddha der Zukunft) beherbergt ist einfach herrlich. Von den Mönchen werden wir mit Tee und Keksen bewirtet und eine abwechslungsreiche Rundwanderung bringt uns dann vorbei an Bauernhäusern und einer kleinen Dorfschule zurück zur Hauptstraße. Unterwegs gibt es ein Picknick an einem lauschigen Plätzchen. Am späten Nachmittag besuchen wir dann noch den beeindruckenden Dzong von Punakha, der zu den schönsten Bauwerken Bhutans zählt. Anschließend geht es dann nach diesem Tag mit schönen Eindrücken zurück ins Hotel.

Übernachtung in Punakha.

08. Tag: Zurück in die Hauptstadt

Bereits am frühen Morgen starten wir zurück nach Thimphu, denn noch einmal heißt es den Dochu La zu überqueren. Bei der November Reise steht der heutige Tag im Zeichen des farbenprächtigen Festivals, das beim Dechenphu Kloster in der Nähe von Thimphu stattfindet. Die Kulisse ist fantastisch und wir mischen uns unter die Besucher um das Geschehen mit allen Sinnen zu genießen. Anschließend bummeln wir noch über den Gemüsemarkt und besuchen eine Schule für trad. Handwerkskünste, genannt Zorig Chuzom.

Übernachtung in Thimphu.

09.-13. Tag: Dagala – Thousend Lake Trek

Für diesen Trek sollten Sie schon über eine gute Kondition und körperliche Fitness verfügen, denn er führt hinauf über 4000 m Höhe über einige Pässe zu den Hochweiden der Yaks und ihren Hirten. Dagala ist der Berggott, der über dieses Gebiet wacht und dem Trek seinen Namen gegeben hat. Unzählige kleine Bergseen liegen verstreut inmitten der kargen Hochgebirgslandschaft und daher hat der Trek auch den Beinamen „Thousend Lake Trek“. Der schöne Trekkingpfad wurde in früheren Zeiten überwiegend dafür genutzt um Kühe aus dem südlichen Dagana nach Thimphu zum Verkauf zu bringen. Jetzt werden die Hochflächen vor allem von Yakhirten genutzt, die Ihre Yaks dort oben weiden lassen.

Seltene Blumen und verschiedene Vögel finden sich auf den Berghängen. Atemberaubende Ausblicke auf die schneebedeckten Gipfel von Jhomolhari und Jichu Drake und sogar bis hin zum Kanchenjunga Massiv in Sikkim begleiten den Trek.

  1. Tag Trekkingtag von Geynizampa nach Gibze Kebze

Von Thimphu müssen wir erstmal ca. 1 ½ Stunde bis zum Ausgangspunkt der Trekkingtour in Geynikha fahren. Lt. einer Legende nach haben die Bewohner dieses entlegenen Tales einst einem kranken Wandermönch geholfen, der ihnen darauf hin versprochen hat, dass von nun an die Bewohner des Tales mit reicher Ernte gesegnet sein werden, was sich bin in die heutige Zeit erwiesen hat. In der Nähe des Dorfes sieht man die Ruinen des ehemaligen Genye Dzongs, der damals vom Herrscher des Tales bewohnt wurde. Nach einer Weile erreichen wir Chhizi Gompa, ein großes Kloster und Ausbildungszentrum für Mönche. Die traditionellen Häuser hier sind mit Tigern und anderen Symbolen bemalt, die die Bewohner vor Dämonen schützen sollen. Bei einem kleinen Chorten erwartet uns unser Trekkingteam, um das Gepäck auf die Pferde zu verladen. Wir befinden uns bereits in einer Höhe von 2.850 m, also erstmal langsam gehen. Nachdem wir die relativ neue Hängebrücke überquert haben, windet sich der Pfad durch moosbehangenen Eichenwald bergauf. In früheren Zeiten waren hier viele Leute unterwegs, was man an den teilweise alten Steinstufen und Rastplätzen erkennen kann.

Nach ca. 1 ½ Stunden Anstieg erreichen wir einen Ort namens Dophu Jasey Dokha, von wo aus man einen herrlichen Blick auf die Umgebung hat und wo es in der Regel ein einfaches Mittagessen gibt. Auf dem Plateau geht es gemächlich weiter und schließlich erklimmen wir eine Höhe von 3.350 m, der Platz hier nennt sich Gur. Der Weg führt nun aus dem Wald heraus und im Herbst wachsen hier Edelweiss und andere Gebirgsblumen. Das Camp liegt auf 3.710 m Höhe auf einer kleinen Lichtung am Waldrand, von wo aus wir bis zum Parotal blicken können.

Gehzeit ca. 4 ½ Std. Anstieg 860 m

 

  1. Tag Gibze Kebze – Labatama

Als erstes folgt wieder ein Anstieg hinauf zum Pagalabtsa La ( La = Pass) auf 4.170 m, markiert bei vier Steinstupas und einem schönen Ausblick auf die umgebende Hochgebirgslandschaft. Bei zwei Steinhäusern (Wataching genannt) die Yakhirten als Unterkunft dienen, gibt es evtl. frischen Yakkäse und außerdem können wir das einfache Leben der Yakhirten kennenlernen. Anschließend geht es hinauf auf einen kleinen Sattel. Das Camp ist nicht mehr weit. Eine schöne Hochfläche genannt Labatama (4.050 m), ist erreicht. Von dort aus gehen wir noch in Richtung Talende, wo wir in der Nähe eines kleinen Sees (Utsho Tsho) und einem Steinhaus unser Camp in Dolungo (4.280 m) aufschlagen.

Gehzeit ca. 5 Std. Aufstieg 460 m/Abstieg 200 m

 

  1. Tag Wanderung zu den umliegenden Bergseen

Am heutigen Tag unternehmen wir vom selben Camp aus eine herrliche Rundwanderung zu zahlreichen kleinen Seen (Serbho Tsho/Dajatsho), die verstreut auf dem Plateau liegen. Entlang eines Bergkamms auf 4500 m führt ein schmaler Weg zum Gipfel des Berges Jomo (4.716 m), einem weiblichen Berggott (Deity), der speziell die hier lebenden Tiere beschützt und dem die hier lebenden Yakhirten alljährliche Opfergaben darbringen.

 

  1. Tag Nach Kiwi Chowa (Kare Kawe)

Am frühen Morgen erklimmen wir erstmal einen Höhenrücken mit 4.355 m, wo sich die schneebedeckten Gipfel von Jhomolhari (7314 m) und Jichu Drake (6.989 m) über dem Talgrund erheben. Der Blick reicht sogar bis hin zum Kanchenjunga, dem dritthöchsten Berg der Erde. Anschließend führt ein etwas steiniger Weg über einen Pass genannt Labajong La (4.400 m) und anschließend geht es hinunter in eine Hochebene, die von kahlen Bergen umgeben ist. Der Weg führt dann weiter hinunter zwischen zahllosen Rhododendrenbüschen über einen Gebirgsbach (Dochha Chhu) und bevor wir das nächste Camp erreichen, heißt es nochmal einen langen Anstieg von ca. 1 ½ Std. hinauf zum Chole La (4.140 m) zu bewältigen. Hinter dem Pass geht es dann leicht bergab zum Camp in Kiwi Chowa (4.030 m) , das an einem Hang liegt, gleich neben einem Steinhaus von Yakhirten.

Gehzeit ca. 7 Std. Aufstieg 120 m, Abstieg 370 m

 

  1. Tag Abstieg nach Thimphu nach Thimphu

Als erstes erklimmen wir am Morgen einen kleinen Pass mit 3.960 m, bei dem mehrere Wege zusammenführen. Anschließend geht es in einem ehemaligen Flussbett auf einem etwas geröllhaltigen Untergrund ein Stück bergab, bis wir schließlich einen herrlichen Höhenweg erreichen, der schöne Ausblicke ermöglicht. Nach einiger Zeit erreichen wir die Abzweigung nach Wangdi Phodrang, die allerdings nur wenig begangen wird. Wir nehmen den linken Weg nach Thimphu, der erst noch über einen Pass (Tale La 4.185 m) führt. Begleitet von ein paar Gebetsfahnen, geht es bevor es dann durch einen Wald mit unzähligen Rhododendronbüschen (die im Mai blühen) bergab geht, zum kleinen Dorf Chamgang in der Nähe von Thimphu, wo der Trek endet. Hier verabschieden wir uns schweren Herzens von unserem Trekkingteam, das uns während der Tour liebevoll versorgt hat. Von dort holt uns dann auch unser Fahrzeug ab, um uns nach Paro zurückzubringen, wo wir wieder in einem bequemen Bett übernachten. Entspannung im Hotel ist nun angesagt.

Gehzeit ca. 4 Std. Aufstieg 270 m, Abstieg 1500 m

14-15. Tag: Auf alten Pilgerpfaden zum Taktshang Kloster

Dieser wunderschöne 2-taegige Kurztrek ist ein Teil des Pilgerpfades, der rund um das Taktshang Kloster führt, zum Fuße eines Felsens, unter den sich das Kloster Bumdrag schmiegt. Der Platz ehemals Yangtsedrag genannt wurde einst von der großen tibetischen Meistern Machig Labdron besucht und was sie dort vorfand war eine riesige Gruppe von Dakinis die an diesem Ort ein Festmahl hielten. Seither erhielt der Platz den Namen “Bumdrag” was soviel wie “Der Felsen der 100.000 Dakinis” bedeutet. Es wird gesagt, dass der Felsen hunderttausend Fußabdrücke aufweist.

Tag 1: Start am Kloster Sangchen Choekhor

Der Tag beginnt mit einer ca. 30-minuetigen Fahrt hinauf zum Kloster Sangchen Choekhor, das wie eine Festung hoch über dem Parotal thront. Das Kloster ist eine wichtige Ausbildungsstätte für Mönche und liegt bereits auf 2.800 m Höhe. Von hier starten wir unsere ca. 4-stuendige Wanderung hinauf nach Bumdrag, das noch in weiter Ferne scheint. Der Weg führt leicht bergan durch wunderschönen Hochwald, der mit Farnen und Rhododendronbüschen durchzogen ist. Nach ca. 2 ½ Stunden erreichen wir den kleinen Chhoechongtse Lhakhang, wo wir eine kurze Rast einlegen und die Aussicht auf das unten liegende Parotal genießen. Der Lhakhang wurde im 17. Jahrhundert erbaut von Lama Dragpa Gyatsho.

Von hier sind es nochmal in etwa 1 1/2 Stunden bis Bumdrag. Hinter dem Lhakhang führt der Weg nun etwas steil bergauf um eine Bergkuppe zu umrunden und es bietet sich uns ein fantastischer Ausblick auf die umliegenden Täler und Berge. Ein kleiner Pass mit einigen Steinstupas und zerfransten Gebetsfahnen kündigt einen flacheren Teil an, der schließlich aus dem Wald heraus führt und den ersten Blick auf Bumdrag (3.800 m) freigibt. Der Weg zieht sich nun über eine große freie Fläche hinauf zu dem kleinen Kloster und ein Chorten und Gebetsfahnen kündigen den heiligen Bezirk an. Der Blick schweift zu den gegenüberliegenden Bergen und bei guter Sicht kann man sogar bis zum Kanchenjunga sehen. Nach einer kurzen Rast erkunden wir noch die Umgebung und besuchen das kleine Kloster. Wer möchte kann auch noch zu einem der Gipfel (ca. 4000 m) aufsteigen, die hinter dem Felsen aufragen, von wo der Blick bis zum Jhomolhari Massiv reicht . Früher wurde diese Gegend auch für Luftbestattungen genutzt. (Übernachtung im Zelt auf ca. 3.800 m)

Tag 2: zum Taktshang Kloster

Nach einer entspannten Nacht gibt es ein leckeres Frühstück, welches den fantastischen Ausblick krönt. Der Weg führt erst noch zu einer kleinen Quelle mit heiligem Wasser und dann durch lichten Pinienwald auf einem angenehmen Weg weiter nach unten. Nach ca. einer guten Stunde tauchen die Dächer eines kleinen Klosters auf, Yoselgang, das im Jahr 1646 erbaut wurde. Ein Stück weiter erreichen wir das Kloster Ugen Tsemo, das direkt oberhalb des Taktshang Klosters liegt und nach einem Brand im Jahr 1958 wieder renoviert wurde. Es erscheint fast unmöglich, den gegenüberliegenden kleinen Zangdopelri Lhakhang zu erreichen, der das Paradies von Guru Rinpoche symbolisiert. Es führt jedoch ein schmaler Weg oberhalb eines Wasserfalls, der tosend in die Schlucht stürzt hinüber zu dem kleinen Gebäude, von wo aus man herrliche Fotos von oben auf das Taktshang Kloster machen kann. Nach einer kleinen Rast geht es nochmals ein Stück nach unten und schließlich erreichen wir den Hauptweg, der hinüber zum “Tigernest” führt. Auf einem flachen Stück geht es bis zum Viewpoint und dann auf unzähligen Steinstufen hinüber zum Taktshang Kloster.

Das Kloster hat seinen Namen von einer Geschichte die besagt, dass sich die Gefährtin (Khandro Yeshi Tshogyal) von Padmasabavha (genannt Guru Rinpoche – kostbarer Meister) in eine Tigerin transformiert hat um sich und ihren Meister vor wilden Tieren und unerwünschten Besuchern zu schützen, damit Beide ungestört ihrer Meditation nachgehen können. Es ging schnell die Kunde im Land herum, dass dort oben in der Höhle eine gefährliche Tigerin lebt und so wurden sie in Ruhe gelassen. Der Platz selbst wurde im 8. Jahrhundert von Guru Rinpoche gesegnet und als einer der zwei heiligsten Orte (zusammen mit dem Kalash in Tibet) des ganzen Himalayaraums bezeichnet. Zahlreiche weitere große Meister des Buddhismus kamen deshalb über die Jahrzehnte ebenfalls an diesen Ort um dort zu meditieren u.a. auch Milarepa. Im Jahr 1645 orderte der Zhabdrung an, dass der junge Gyalsey Tenzin Rabgye dort ein Kloster errichten sollte. Im Jahr 1692 war es dann erst soweit und die Bauarbeiten konnten beginnen. Das Kloster wurde div. Male renoviert und nach dem verheerenden Brand im Jahr 1998 wieder neu aufgebaut. Nach der Besichtigung des Klosters geht es zum Mittagessen in die etwas unterhalb liegende Cafeteria und von dort sind es nur noch ca. 40 Minuten bis zum Endpunkt auf dem großen Parkplatz. Gehzeit insgesamt an diesem Tag 5 – 6 Stunden. Übernachtung in Paro.

16. Tag: Abschied nehmen fällt schwer

Nach diesen wunderschönen Tagen zusammen, fällt es bestimmt schwer, sich zu verabschieden und manchmal schleicht sich eine kleine Träne in den Augenwinkel, wenn sich die Drukair vom Boden abhebt und der Blick zum letzten Mal über das Tal schweift.

Tashi Delek, möge der Segen der Götter Bhutans mit uns sein.

Inklusivleistungen

  • Reiseverlauf wie beschrieben mit deutschsprachigem lokalen Reiseleiter
  • 10 Übernachtungen in landestypischen Mittelklasse-Hotels der 3-4* Kategorie (davon 1 Nacht im schönen Hotel Naksel in Paro am Ende der Reise)
  • 4 Übernachtungen im Trekkingzelt
  • Verpflegung: Vollpension (3 Mahlzeiten) + 1 Flasche Mineralwasser pro Person/pro Tag
  • Alle Fahrten und Transfers im bequemen Bus je nach Gruppenstärke
  • Visum für Bhutan
  • Eintrittsgelder für Museen und sonstige Institutionen
  • Abgaben an das Dep. of Tourism lt. staatlicher Regelung
  • Notwendige Begleitmannschaft für die Trekkingtour inkl. Pferde für den Gepäcktransport
  • Hochwertige Campingausrüstung

Nicht inklusive

  • Flug mit Drukair oder anderen Fluggesellschaften
  • Persönliche Ausgaben für Getränke im Hotel oder Restaurant
  • Trinkgelder

Vorgesehene Hotels

  • Thimphu: Hotel Thimphu Tower oder Hotel Tashi Yoedling oder gleichwertig
  • Haa: Lechuna Heritage Lodge
  • Punakha: Zhingkham Resort oder gleichwertig
  • Paro: Khangkhu Resort oder Hotel Naksel

Änderungen vorbehalten!

Reiseanfrage

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Project Details

  • Category:
    ASIEN, Bhutan, ZUBUCHERREISEN
  • Date:
    November 14, 2018