KARIBIK

Allein das Wort „Karibik“ weckt Urlaubsträume – denn wer denkt nicht direkt an azurblauen Himmel, weiße Sandstrände, türkisfarbenes Meer, Bananenhaine, kühle Wasserfälle in tropischen Regenwäldern und an Reggae-Musik von fröhlichen Menschen. Die Kleinen Antillen bieten seinen Besuchern allerhand Möglichkeiten. Von einer Wanderung zu einem überfluteten Vulkankrater auf Dominica, einem Segeltörn durch die Grenadinen bis hin zu kreolischer Kultur auf den französischen Antillen. Einem Urlaub in der Karibik sind keine Grenzen gesetzt.

Wer die Wahl hat, hat die Qual.

Die Karibik bietet zahlreiche Möglichkeiten. Zunächst stellt sich die Frage, was Sie von Ihrem Urlaub erwarten. Unter den Sonnenanbetern gelten zum Beispiel Antigua und Barbados als Favoriten. Zahlreiche Strände laden zum Verweilen ein. Schöne Tauchreviere findet man vor Grenada, Martinique, Dominica und Guadeloupe. Auf Grenada und St. Vincent erstrecken sich zudem große Regenwaldgebiete, die sich hervorragend zum Wandern anbieten. Dominica ist ein wahres Naturparadies und besticht durch seine Ursprünglichkeit. Ein ganzheitliches Angebot von Regenwald, Traumstränden und Vulkanen sowie kreolischer Kultur bieten die Inseln Martinique und Guadeloupe. Einem Karibikurlaub sind keine Grenzen gesetzt – zumal es sich hier nur um einen kleinen Ausschnitt des Gesamtangebotes handelt. Ein Inselhüpfen Programm bietet sich daher wärmstens an, um die Karibik hautnah zu erleben.

Klima und Reisezeit

Auf den Karibikinseln herrschen ganzjährig tropische Temperaturen. An der Küste wird es tagsüber zwischen 26 und 30 Grad warm, während es in höheren Lagen etwas kühler ist. Als trockenere Jahreszeit gelten die Monate von Dezember bis April. Zu dieser Hauptsaison steigen die Hotelpreise an. Zwischen Juli und November ist die Regenzeit, hier fällt oft mehrfach am Tag Niederschlag. Dennoch lohnt sich auch ein Besuch zu Beginn der Regenzeit. Platzschauer sind oft schnell vergessen und man kann zu erschwinglicheren Preisen reisen.

Wichtig zu beachten ist auch die Hurrikansaison. Statistisch gesehen muss man Mitte September am ehesten mit einem Wirbelsturm rechnen. Generell können Hurrikane zwischen Juni und November auftreten.

Die Lage der Kleinen Antillen

Die Inselkette der Kleinen Antillen befindet sich in der östlichen Karibik. In der Karibik unterscheidet man zwischen den „Inseln über dem Winde“ sowie den „Inseln unter dem Winde“. Die Inseln über dem Winde werden stark vom Nordost-Passatwind beeinflusst. Dementsprechend ausgeprägt und vielfältig ist auch die Vegetation auf den zugehörigen Inseln. Viele tropische Pflanzen können hier wachsen. Im Gegensatz dazu sind die „Inseln unter dem Winde“, die sich vor der Küste Venezuelas erstrecken, sehr trocken und niederschlagsarm, was sich in einer kargen Vegetation widerspiegelt. Die unten aufgeführten Inseln zählen alle zu den „Inseln über dem Winde“.

Inselhüpfen in der Karibik

Die vielen kleinen, teils unbewohnten Inseln der Kleinen Antillen lassen sich besonders gut per Inselhüpfen erkunden. So müssen Sie sich nicht zwischen den Inseln entscheiden und können in die Vielfalt der Karibik eintauchen. Entdecken Sie die ursprünglichen Regenwälder von Dominica, spektakuläre Wasserfälle auf Guadeloupe und die traditionellen Dörfer auf St. Lucia – auf einen Streich. Viele Inseln lassen sich per Schnellfähre oder mit dem Inselflieger kombinieren. Weiter unten stellen wir Ihnen unsere schönsten Inselhüpfen Programme vor.

Die Inseln im Überblick

Antigua - Ein leuchtender Stern im türkisblauen Meer

Antigua – die Insel der 365 Strände. Für jeden Tag einen neuen Strand. Ein fast durchgehendes Korallenriff rund um die Insel besänftigt die Wellen und bietet schöne Tauchgründe. Die alten Werftanlagen von Nelson‘s Dockyard zeugen davon, dass sich hier einst das Flottenzentrum des britischen Weltreichs befand. Heute haben Restaurants und gemütliche Pubs die originalgetreu renovierte historische Hafenanlage in English Harbour erobert. Statt zu Seeschlachten treten jedes Jahr Jachten aus aller Welt vor der Küste zum Wettkampf um die Rolex Trophy an, eine der prestigereichsten Regatten der Welt. Und das erlesene Sortiment eleganter Hotels für hohe Ansprüche macht Antigua zum Superstar unter den Urlaubsparadiesen der Karibik.

Barbados - lebendiges Urlaubsparadies

Schicke Lokale, moderne Skyline: Die geschäftige Süd- und Westküste von Barbados gleicht einer modernen Stadt, umgeben von traumhaften Stränden und umspült von türkisblauem Meer. Die Restaurants und Bars bräuchten sich auch im Zentrum von London nicht zu verstecken. Ein ideales Umfeld, um tagsüber unter dem Sonnenschirm am Strand zu relaxen, zu sehen und gesehen zu werden, und um Abends in einem der hippen Lokale fein essen zu gehen, bevor man sich ins Getümmel der zahlreichen Nachtclubs stürzt. Von allen Inseln der kleinen Antillen hat Barbados den größten touristischen Einfluss. Wer Ruhe und unverfälschtes karibisches Feeling sucht, findet an der Ostküste noch einige ursprüngliche Atlantikstrände.

Guadeloupe - Ein karibisches Universum der Vielfalt

Mehr als ein Dutzend Eilande, jedes davon eine Welt für sich, die wie Trabanten eine doppelte Sonne umkreisen – Grande Terre und Basse Terre. Gemeinsam formen diese beiden Inseln das eigentliche „Festland“ Guadeloupes: wie zwei Schmetterlingsflügel nur durch einen schmalen Kanal getrennt und doch völlig unterschiedlich. Grande Terre im Osten ist flach und von weiten Zuckerrohrplantagen geprägt. Basse Terre im Westen fällt vom 1500 m hohen Gipfel des Soufriere Vulkans gebirgig zum türkisblauen karibischen Meer ab: Von dichtem Urwald bedeckt, im Norden gesäumt von goldenen Traumstränden, im Süden Lavaschwarz und voller Naturwunder – wie den kochenden Quellen am Meeresgrund im Jacques Cousteau-Tauchgebiet.

Dominica - Die naturbelassene Insel der Karibenindianer

Mitten zwischen den beiden europäischen Inseln Martinique und Guadeloupe bildet das wilde, ursprüngliche Dominica einen Kontrast, wie er krasser nicht sein kann – Eine völlig andere Welt. Steile Küsten und enge Schluchten boten den Indianern Schutz gegen europäische Eindringlinge. Im Nordosten Dominicas besitzen sie heute ihr eigenes Territorium. Im dichten Dschungel verbergen sich gewaltige Wasserfälle und geheimnisvolle Erscheinungen wie ein kochender See. Und vor den Küsten liegen noch immer unberührte Unterwasserparadiese.

Martinique - Die Königin unter den Inseln der Karibik

Voll tropischer Exotik wie ihre Schwestern, gesäumt von traumhaften Stränden und umspült vom türkisblauen Meer, zugleich aber majestätisch wie keine andere. Würdevolle Herrenhäuser entfalten inmitten gepflegter Zuckerrohr- und Bananenplantagen ihre alte Pracht; Alleen gesäumt von Königspalmen und blühenden Bäumen machen dem indianischen Inselnamen „Madinina“ – Insel der Blumen – alle Ehre. Uralte Rumdestillerien und gediegene Restaurants locken mit erlesenen Genüssen. Und nirgends sonst ist die Geschichte der karibischen Inseln so lebendig wie hier – mit Brauchtum, bunter Tracht und der besonderen kreolischen Lebensart: Über Jahrhunderte ohne störende Umwälzungen gepflegt und verfeinert.

St. Lucia - Die Insel der majestätischen Pitons

Am Tag ist Saint Lucia erfüllt von gemächlichem Treiben: Palmengesäumte Strände laden ein zum Baden, exotische Fischerdörfer zum Entdecken, dichter  Dschungel zum Wandern oder Jungle-Biken und bunte Korallenriffe zum Schnorcheln und Tauchen. Eine Idylle von Ruhe und tropischer Natur. Abends dann erwacht in der Rodney Bay das Nachtleben:  An der Szenen-Meile im touristischen Zentrum drängt sich Lokal an Lokal: Über 40 Bars, Restaurants und Nachtclubs. Selbst in manchen Fischerdörfern geht es hoch her, bis die ersten Sonnenstrahlen die majestätischen Pitons in rosa Licht erstrahlen lassen: Zwei steil aus dem Meer ragende Vulkankegel von fast 800 Metern Höhe, welche die Karibenindianer einst als Götter verehrten. Ein neuer, glücklicher Tag im Paradies beginnt.

St. Vincent - Wild und ursprünglich

Wild und ursprünglich: St. Vincent ist die Heimat der schwarzen Kariben. Der Ursprung dieses geheimnisvollen Stammes liegt im Dunkel. Ein Schiff mit Sklaven aus Afrika soll auf den Riffen der Insel zerschellt, die Schwarzen sich mit den einheimischen Kariben Indianern vermischt haben. Sie leben heute noch auf traditionelle Weise vor allem vom Fischfang an der Küste. Das Landesinnere ist noch zu großen Teilen von Dschungel bedeckt, bis hoch hinauf zu den Gipfeln der Vulkane. Kein Wunder, dass die Filmemacher Hollywoods eine der versteckten Buchten St. Vincents zu einem der Hauptdrehplätze für den Piratenfilm „Fluch der Karibik“ machten.  Die Kulissen von „Port Royal“ sind in der Walilabou Bay zu bewundern, so wie Johnny Depp sie verließ…

Die Grenadinen - Winzige Inselchen mit weißen Stränden und wiegenden Palmen

Die Grenadinen – Aufgereiht zwischen Grenada und St. Vincent wie Perlen an einer Kette, eingefasst von türkisblauem Meer.

Carriacou ist die ursprünglichste Insel der Grenadinen: Unverfälschte Karibik wie vor 20 Jahren mit Bilderbuch-Stränden und einer liebenswürdigen Inselhauptstadt. Die kleine Schwesterinsel Grenadas mit ihren vorgelagerten Inselchen und Riffen ist ein Paradies für Taucher und Schnorchler

Union Island ist das Zentrum der Grenadinen und der Ausgangspunkt für Bootsausflüge in den Naturpark der Tobago Cays: Mit türkisblauem Wasser und korallengesäumten Buchten. Der Hauptort Clifton ist kunterbunter Treffpunkt für Segler aus aller Welt.

Bequia ist die fröhlichste Insel der Grenadinen: Lange weiße Strände und bunte Lokale und Bars, wo barfuß am Strand getanzt wird. Die Bewohner sind aus der ganzen Welt zusammengewürfelt. Der Hauptort Port Elisabeth liegt malerisch an einer traumhaften Bucht, der Admirality Bay.

Palm Island ist einer der schönsten Plätze der Karibik: so, wie man sie von den Bildern kennt. Weißer Sand, Palmen, klares Wasser. Diese Insel ist eine einzige luxuriöse Hotelanlage.

Canouan ist eine Insel exquisiter Ferienresorts, die wie ein Atoll von einem Korallenriff eingefasst ist. Im Inneren erstreckt sich eine ruhige Lagune mit kristallklarem Wasser und weißen Sandstränden.

Grenada - Die Gewürzinsel

Weiße Palmenstrände, ein türkisblaues Meer und jede Menge unberührte Natur: Dass die südlichste Insel der kleinen Antillen vom Massentourismus verschont geblieben ist, macht den besonderen Reiz dieses unentdeckten exotischen Paradieses aus. Einsame Buchten  säumen die Küsten. Im Inneren erheben sich bis zu 900 Meter hohe, erloschene Vulkankegel, die von urtümlichem Dschungel und verwilderten Gewürzplantagen bedeckt sind. Die freundlichen Menschen auf Grenada machen es möglich, auf eigene Faust Land und Leute kennenzulernen – und es gibt viel zu entdecken: Kraterseen, zahlreiche Wasserfälle und warme Quellen, mehrere Nationalparks an Land und unter Wasser sowie die Hauptstadt  St. George‘s, eine der schönsten der Antillen.

Trinidad & Tobago

Tobago: Die Insel Robinson Crusoes: ein exotisches Paradies wie es im Buche steht. Palmen voller Kokosnüsse neigen sich an ruhigen Stränden sanft plätschernden Wellen entgegen. Riesige Schmetterlinge und winzige Kolibris schwirren bunt durch den Regenwald, der das Landesinnere bedeckt. Fische aller Größen und Farben bevölkern in großer Zahl die Gewässer und ausgedehnten Riffe entlang der Küste. Das Leben in den kleinen Fischerdörfern und der verschlafenen Hauptstadt Scarborough folgt einem geruhsamen Rhythmus. Das touristische Angebot konzentriert sich im Südwesten der Insel in Crown Point, wo nette Bars und Restaurants Unterhaltung bieten. Und jeden Sonntag ist im kleinen Ort Buccoo die Hölle los: Die „Sunday School“, ein heißes Fest für Einheimische und Besucher.

Trinidad: Die Insel der Gegensätze: Pulsierendes Leben, exotische Kulturen, überwältigende Natur. Man entdeckt wildromantische Strände, Gebirgszüge mit dichtem, undurchdringlichem Urwald und rauschenden Wasserfällen, Mangrovensümpfe, in denen die prächtigen roten Scarlet-Ibisse leben, und im Süden den einzigen Asphaltsee der Welt. Auf engstem Raum konzentrieren sich hier die Tier- und Pflanzenwelt Südamerikas und der Karibik: 430 Vogel-, 620 Schmetterlings-, 700 Orchideen-, 100 Säugetier- und 70 Reptilienarten. Zugleich hat Trinidad auch wirtschaftliche Zentren mit einem bunten Völkergemisch. Man findet indische Heiligtümer, Klöster und Moscheen. In der Hauptstadt Port of Spain vermischen sich orientalische Geschäftigkeit und karibischer Flair zu einem Cocktail, der im Karneval zu einem weltweit einzigartigen Feuerwerk explodiert.

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